Ernte 2005: Sehr guter Chardonnay

Blickte man in der Champagne angesichts des schönen Augustwetters sehr erwartungsvoll auf die kommende Weinlese, wurden die Winzer dann durch einige chaotische Regentage zu Beginn des Septembers reichlich verschreckt. Dann aufatmen: Am 9. September konnte die Ernte bei ruhigem Wetter beginnen: Frische Nächte hielten die Botrytis auf den Pinot-Trauben in Schach, insgesamt hatten die Trauben einen potentiellen Alkoholgehalt von ungefähr zehn Volumenprozent. Die Erntemenge wurde auf 13.000 Kilos pro Hektar festgesetzt, wobei 1.500 Kilo als Qualitätssonderreserve angelegt werden. Dies bedeutet, dass es genügend Wein geben wird, um die Lagerhaltung bei den gewünschten dreieinhalb Jahren zu halten. Die Degustationen der ersten Moste stellten die Kellermeister zufrieden, vor allem die Qualität der Chardonnay-Trauben überzeugte die Önologen, die von subtilen Aromen sprachen. Ob es allerdings zu einem Jahrgangschampagner 2005 kommt wird sich erst zeigen, wenn Ende des Jahres die Grundweine für die Assemblage verkostet werden. 

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