Gangasrotogati und Kurmagati mit Facebook und Champagne Göldenboog

Das Bemerkenswerte an Facebook gerade ist, nach der 1000sten Freundschaftsanfrage alle Freunde zu hinterfragen, gerade so, wie es Friedrich Nietzsche in „Jenseits von Gut und Böse" 1886) tat: „Es ist schwer, verstanden zu werden: besonders wenn man gangasrotogati denkt und lebt, unter lauter Menschen, welche anders denken und leben, nämlich kurmagati oder besten Falles "nach der Gangart des Frosches" mandeikagati - ich thue eben Alles, um selbst schwer verstanden zu werden? - und man soll schon für den guten Willen zu einiger Feinheit der Interpretation von Herzen erkenntlich sein. Was aber "die guten Freunde" anbetrifft, welche immer zu bequem sind und gerade als Freunde ein Recht auf Bequemlichkeit zu haben glauben: so thut man gut, ihnen von vornherein einen Spielraum und Tummelplatz des Missverständnisses zuzugestehn: - so hat man noch, zu lachen; - oder sie ganz abzuschaffen, diese guten Freunde, - und auch zu lachen!"

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