FINE I-2013: Kolumne über die Funktion der Hefen

„So, wie die Hefe Zucker oder Stärke in Wein oder Bier umwandelt, wie sie Champagner zu seinen Perlen und Brotteig zu seiner Gärmöglichkeit verhilft, hat sie uns Biochemiker zu einem grundlegenden Verständnis der molekularen Basis des Zellverhaltens geführt", schrieb völlig zurecht der Nobelpreisträger Arthur Kornberg (1918 - 2007) in seiner wissenschaftlichen Autobiographie For the Love of Enzymes (1989). Was aber sind Hefen?

Mehr dazu im neuen FINE, Ausgabe 1-2013, in der Kolumne „Wie Wein gedeiht". So bringt eine Zelle praktisch alle 80 Minuten eine neue hervor: Das Foto zeigt sich durch Sprossung (budding) vermehrende Hefen: Dabei bildet die Mutterzelle eine knospenartige Ausstülpung, sie sich vergrößert und zu einer genetisch identischen Tochterzelle heranwächst. Irgendwann kommt es zur Zellteilung. Anderseits praktizieren Hefen Sex, d. h. zwei unterschiedliche Geschlechter, die a und α genannt werden, paaren sich miteinander.

 

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