Magere Ernteaussichten in der Champagne

Frost, Hagel, Regen, Mehltau - die Winzer in der Champagne haben dieses Jahr alles gesehen, was sie gerne vermeiden würden. Man spricht sogar von vom katastrophalsten und turbulentesten Jahr überhaupt. Vor allem Temperaturen um den Gefrierpunkt während der Blütephase sowie eine anschließende lang andauernde Schlechtwetterperiode führten zu millerandage, also zu Verrieselung und Kleinbeerigkeit. Anschließend brachte feuchtes und kühles Wetter Oidium für den Chardonnay sowie Peronospora für Pinot Noir und Meunier. Prognosen für die wohl im September beginnende Ernte sind daher alles andere als rosig: Zwar gibt es natürlich noch keine endgültige Einschätzung der Traubenqualitäten, aber es wird mit einem Ernteausfall zwischen 30 und 40 Prozent gerechnet.

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